{"id":498,"date":"2017-12-21T15:23:02","date_gmt":"2017-12-21T14:23:02","guid":{"rendered":"http:\/\/tgoffenau.eu\/?page_id=498"},"modified":"2025-02-02T17:17:22","modified_gmt":"2025-02-02T16:17:22","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tgoffenau.de\/tgo\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1216.8px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><h1>Geschichte<\/h1>\n<p>Im Rahmen der Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten im Jahr 2010 hat J\u00fcrgen Kowol viele Geschichten, Erinnerungen und Erz\u00e4hlungen zusammengetragen. Einige sind in dieser Laudatio zusammengefasst. Haben Sie auch Fotos, Filme, Texte oder Erinnerungen zur oder mit der TGO ? Wir freuen uns \u00fcber ihre Zusendung !<\/p>\n<p>Meine sehr geehrten Damen und Herren,<br \/>\nverehrte Jubil\u00e4umsg\u00e4ste,<br \/>\nliebe Faulenzerinnen und Faulenzer,<\/p>\n<p>so wurden in den fr\u00fchen Jahren der Turngemeinde Offenau oftmals die Sportler der TGO&nbsp; genannt. Denn anstatt im landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Offenau auf dem Feld zu helfen, gingen sie lieber auf den Sportplatz und mussten sich gegen einige Vorurteile durchsetzen.<\/p>\n<p>Gott sei Dank hatten sie dieses Durchsetzungsverm\u00f6gen \u2013 denn ohne diese Faulenzer h\u00e4tten wir heute nichts zu feiern.<br \/>\nVoller Stolz und Freude blickt die TG Offenau auf Ihre 100j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcck, auf 100 Jahre Sport und Spiel, Siege und Niederlagen, Feste, Feiern und Unterhaltung, Spa\u00df und Geselligkeit. Unser Verein hat goldene Jahre zu seiner Entwicklung genutzt, und Jahre des Krieges und der Rezessionen bis heute \u00fcberstanden.<br \/>\nDiese 100 Jahre m\u00f6chte ich in den n\u00e4chsten Minuten f\u00fcr Sie aufbereiten und Revue passieren lassen. Viele Gespr\u00e4che mit TGO-Veteranen, Erz\u00e4hlungen und Berichte langj\u00e4hriger Mitglieder und unz\u00e4hlige Aufschriebe sind Grundlage dieser Festrede. Lassen Sie sich noch einmal in die Zeit der Gr\u00fcndung bis zum jetzigen Moment zur\u00fcckversetzen, lassen Sie Bilder und Erinnerungen der Lebensgeschichte unserer Turngemeinde erwachen und schwelgen Sie mit uns in 100 Jahren Sportgeschichte.<br \/>\nWir schreiben das Jahr 1910. Genau am 01. Mai 1910, so steht es in den B\u00fcchern,&nbsp;gr\u00fcndeten 15 aktive und 16 passive Mitglieder die TG Offenau. Damals, wie die Namensgebung verr\u00e4t, haupts\u00e4chlich als Turnverein, oder wie es zu dieser Zeit hie\u00df, zur Aus\u00fcbung von&nbsp;\u201eLeibes\u00fcbungen\u201c. Erster Vorstand war Eduard R\u00f6ser, der als schwierige Aufgabe vor allem das Beschaffen von Sportger\u00e4ten hatte. Geturnt wurde vorerst nur im Sommer. Erst in den Folgejahren konnte auch im Winter im Kelterraum der alten Schule &#8211; nat\u00fcrlich nur dann, wenn nicht gekeltert wurde, geturnt werden. Was aber auch kein Vergn\u00fcgen war. Die Temperaturen drinnen war oftmals nur gering h\u00f6her als die Temperaturen im Freien. Als erste Anschaffung wurde vom Turnverein in Gundelsheim ein gebrauchter Barren f\u00fcr 75 Mark gekauft. Ein Original der ersten Satzung wurde ebenfalls im Zuge der Jubil\u00e4umsrecherchen von Karl Steiner gefunden und uns zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nDas Geld aus den Mitgliedsbeitr\u00e4gen reichte nat\u00fcrlich nicht, um die Anschaffungen finanziell zu erm\u00f6glichen. In dieser Zeit wurden deshalb die ersten Veranstaltungen ins Leben gerufen. Neben dem Theaterspielen fand am 22.02.1914 der erste TGO-Fasching statt. Kurze Zeit sp\u00e4ter am 13.06.1914 unterbricht der 1. Weltkrieg den Aufbau der TGO. Erst im Jahr 1919 wird der Turnbetrieb wieder aufgenommen. Am 01. Mai 1919 wurden erstmals wieder Mitgliedsbeitr\u00e4ge kassiert. Am 11. Mai fand der erste Vereinsausflug statt. Das Ziel d\u00fcrfte Stein a. K. gewesen sein. \u00dcberliefert ist auch, dass sogar Musik beim Ausflug vorhanden war.<br \/>\nWeitere Anschaffungen konnten durch die Wiederaufnahme der Aktivit\u00e4ten zum Fasching und der Theaterabende get\u00e4tigt werden. Knapp 60 Mitglieder, darunter 10 Z\u00f6glinge engagierten sich zu dieser Zeit im Turnverein.<\/p>\n<p>Im Jahr 1921 fand dann das bislang gr\u00f6\u00dfte organisierte Fest des Turnvereines statt. Am 26. Juni feierten \u00fcber 3.000 Besucher das Gauturnfest mit Umzug, mehreren Festzelten, adretten Festdamen und vielen weiteren Anstrengungen.&nbsp; Ganz Offenau war festlich geschm\u00fcckt. Als Festgel\u00e4nde diente die Festwiese an der fr\u00fcheren F\u00e4hre (dem heutigen Beginn der Johann-Michl-Promenade) und somit ganz in der N\u00e4he des heutigen Kornlupferfestes.<br \/>\n17.570 Mark Umsatz erzielten die Verkaufsst\u00e4nde, der Gewinn lag bei 6.562 Mark. Summen, die wir heute gerne noch h\u00e4tten. Aber nur auf der Vereinsseite. Als Gast hatte man in dieser Zeit f\u00fcr ein Bier 10 Mark zu bezahlen. Eine Portion Wurst mit Brot kostete stolze 15 Mark. Die Geldentwertung war in vollem Gange und die machte den urspr\u00fcnglichen wirtschaftlichen Erfolg zu Nichte. Nachdem es keine Sportger\u00e4te zu kaufen gab, mussten die Gelder auf der Bank angelegt werden und waren kurze Zeit sp\u00e4ter nahezu wertlos (fast wie heute). Als bestes Beispiel dient hier die Weihnachtsfeier 1922. Die Einnahmen betrugen stolze 39.877 Mark, die Ausgaben 21.504 Mark. Bereits einen Monat sp\u00e4ter verzichtete die TGO auf die Erhebung der Mitgliedsbeitr\u00e4ge. Im ganzen Jahr 1923 fanden keine Veranstaltungen statt.<br \/>\nErst 1924 normalisierte sich die wirtschaftliche Lage wieder, Veranstaltungen und Beitr\u00e4ge machten wieder Sinn. Allerdings konnten sich immer weniger Menschen die Beitr\u00e4ge leisten. Die Arbeitslosigkeit stieg und stieg und im Gegenzug sank die Mitgliederzahl von \u00fcber 119 auf nur noch 92.<br \/>\nEnde der 20er Jahre wurden dann wichtige Entscheidungen getroffen. Die Gr\u00fcndung der Handball-Abteilung wurde vollzogen und der Weg zum eingetragenen Verein, nach heftiger Diskussion und 15 Vereinsaustritten auf einen Schlag, trotzdem beschlossen.<br \/>\nDer Offenauer Handball war es, der den Verein in seinen Anfangsjahren im Umkreis bekannt machte und so manchen Gegner das f\u00fcrchten lehrte. Die Anf\u00e4nge im Handball waren \u00e4u\u00dferst primitiv aber daf\u00fcr effektiv. Als Torpfosten dienten Bohnenstecken mit einer Schnur als Querlatte gespannt. Mit 6:0 wurde das erste Spiel, ohne jegliche Vorbereitung, gegen H\u00f6chstberg verloren. Die Offenauer schickten daraufhin Edmund Weik und Emil Heidinger auf Lehrg\u00e4nge, eine Mannschaft wurde zur Verbandsrunde angemeldet. Anf\u00e4nglich fehlte der Erfolg, doch durch konsequente Jugendarbeit konnte 1937 mit einem 5:4 Sieg gegen Untereisesheim der Aufstieg gefeiert werden und mit noch h\u00e4rterem Training sogar Handballhochburgen, wir Frankenbach geschlagen wurden. Zu einem Freundschaftsspiel wurden erstmals in der Offenauer Sportgeschichte Busse gechartert. \u00dcber 100 Fans reisten in die N\u00e4he von Darmstadt um die Offenauer Handballer lautstark anzufeuern. Einer der Offenauer Schlachtrufe war \u201eHi-ha-ho, der Gegner ist k. o.\u201c<br \/>\nOffenau hatte im Jahr 1938 eine der erfolgreichsten Handballmannschaften vor dem Krieg. Spieler zu dieser Zeit waren u. a. Edmund Wei\u00df, Wilhelm Schenk, Erich Schrank, Richard Schmidt, Wilhelm H\u00f6rner, Albert Schrank, Anton Heidinger, der legend\u00e4re und gef\u00fcrchtete Torwart Franz Schrack und Anton Hoffmann.<br \/>\nDie Gegner kamen aus ganz W\u00fcrttemberg, selbst die TG Stuttgart wurde 1942 in Gundelsheim mit 2:1 geschlagen. Offenau war in W\u00fcrttemberg eine Handball-Hochburg, und das nicht nur bei den&nbsp;Herren!! Nein, Offenau hatte auch eine hervorragende Damenmannschaft und Jugendabteilung.<br \/>\nInmitten dieser legend\u00e4ren Handball-Zeit wurde auch die erste Turn- und Festhalle in Eigenregie der TGO ohne finanzielle Unterst\u00fctzung der Gemeinde gebaut. Durch diesen Bau erlebte die TGO weiteren Aufschwung, und weitere Sportarten wie die Schwerathletik sowie Kinder- und M\u00e4dchenturnen kamen hinzu. Durch das Anlegen eines Sportplatzes, der damaligen Bockwiese und heutigem \u201eRoten Platz\u201c direkt neben Schule und Sporthalle war der Weg dann auch frei f\u00fcr die Leichtathletik. Talente wie Franz Schrack im Speerwurf haben Offenau in der Leichtathletik im ganzen Umkreis bekannt gemacht.&nbsp;Unser heutiges Ehrenmitglied Albert Schrank hat f\u00fcr den gro\u00dfen Erfolg vor allem bei den Wurfdisziplinen der Offenauer seine eigene, aber durchaus nachvollziehbare Theorie. Die Offenauer Jugend traf sich h\u00e4ufig am Neckar um mit Kieselsteinen zu werfen. Ziel war es dabei, das andere Neckarufer zu erreichen. Und dieser Wettstreit war das beste Training f\u00fcr die Wettk\u00e4mpfe, bei denen die Punktrichter automatisch 20 Meter weiter zur\u00fcckgingen, wenn ein Offenauer Werfer an den Start ging.<br \/>\nNach nur 5monatiger Bauzeit wurde am 04. und 05. Juli die neue Turnhalle mit einem gro\u00dfen Fest eingeweiht. Ein gro\u00dfer Festumzug mit \u00fcber 900 Turnerinnen und Turner, einem Kinder- und Sch\u00fclerumzug und ein Wettstreit der Turner am Sonntag morgen waren die H\u00f6hepunkte der Einweihung.<br \/>\nDass einiges los war, zeigt der Lebensmittelverbrauch. An diesem Wochenende wurden<br \/>\n3.640 Liter Bier<br \/>\n107 Liter Wein<br \/>\n648 Flaschen Limonade<br \/>\n2.951 Knackw\u00fcrste<br \/>\n73 Pfund Schinkenwurst<br \/>\n1.245 Kipfe<br \/>\n1.500 Brezeln<br \/>\n105 schwarze und 43 wei\u00dfe Stollen<\/p>\n<p>gegessen und getrunken. Das mit der Engelbrauerei Duttenberg ausgehandelte Freibier wurde aber nicht auf dem Fest ausgeschenkt, sondern in der Monatsversammlung beim Adlerwirt getrunken. Die Menge ist nicht \u00fcberliefert, lediglich der Hinweis im Protokoll, dass es sich um einen sch\u00f6nen Abend gehandelt hat.<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderung der politischen Verh\u00e4ltnisse, die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten l\u00e4uteten Mitte der 30er Jahre den Beginn der schw\u00e4rzesten TGO-Zeit ein. Durch die neuen politischen Verh\u00e4ltnisse musste die eigene Turnhalle an die Gemeinde \u00fcbergeben werden. Die Schulden konnten nicht mehr bezahlt werden, weil die notwendigen Veranstaltungen verboten wurden. Durch die sog. Gleichschaltung war es den neu entstandenen Gruppierungen zudem m\u00f6glich kostenfrei die Turnhalle zu nutzen. Lediglich weitgehende Nutzungsrechte konnten die damaligen Vorst\u00e4nde Franz Scholl und sp\u00e4ter Wilhelm Hetzel f\u00fcr die TGO verhandeln.<\/p>\n<p>1938 erlebten die Turner vor dem 2. Weltkrieg noch einmal ein herausragendes Ereignis. Beim deutschen Turnfest in Breslau gewann die TGO mit einer durch Emil Heidinger exakt gef\u00fchrten Mannschaftsleistung einen wertvollen Preis.<br \/>\nDer 2. Weltkrieg unterbrach j\u00e4h den Sport in und um Offenau.<br \/>\nDer Sportbetrieb war w\u00e4hrend des Krieges komplett lahmgelegt. Die TGO existierte nur noch laut Kassenbuch.<br \/>\nDass sich die Offenauer von Krieg und Hunger, Elend und Fl\u00fcchtlingsproblemen nicht haben unterkriegen lassen beweist die Vereinschronik.<br \/>\nBereits am 16.01.1946 wurde zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Irgendwie musste und wollte man wieder zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren. Auch wenn der Krieg tiefe Kerben und Wunden hinterlie\u00df. (Das habe ich heute noch in allen Gespr\u00e4chen mit Zeitzeugen in Vorbereitung auf diese Festrede erlebt)<br \/>\nSchon 1947 wurde die erste Herrenhandball-Mannschaft und die Damenelf in ihren Verbandsrunden mit gro\u00dfer \u00dcberlegenheit Meister.<br \/>\nDoch so toll dieser Wiederbeginn war, so j\u00e4h kam nach dieser Runde auch das Aus f\u00fcr die Handball-Abteilung. Schon 1948, auf dem Handballh\u00f6hepunkt in unserer Gemeinde, wurden alle Teams vom Spielbetrieb abgemeldet.<br \/>\nWas jedoch ist sch\u00f6ner als ein Karriere-Ende auf dessen H\u00f6hepunkt, in der sch\u00f6nsten Zeit mit den besten Erinnerungen ? Und noch heute schw\u00e4rmt so mancher von diesen Zeiten und Namen wie der Handball-Mayer und der Strafwurf-Killer Franz Schrack machen immer noch ihre Runden. Schuld am pl\u00f6tzlichen Untergang war der fehlende Nachwuchs und die fehlenden Mittel, um bspws. zu Ausw\u00e4rtsspielen zu gelangen.<br \/>\nDer Handball ging zwar, doch der Ballsport blieb in der TGO verankert, nur dass ab sofort das Toreschiessen mit dem Fu\u00df oder dem Kopf angesagt war.<br \/>\nK\u00f6nig Fu\u00dfball zog in Offenau ein und regiert bis heute das Vereinsleben mit. Bereits Ende der 30er Jahre gr\u00fcndeten Helmut Weiss und die Gebr\u00fcder Scholl, 2 sich teilweise rivalisierende Fu\u00dfballclubs, den Helmes-Club und den Scholl-Club, um in Offenau Fu\u00dfball zu spielen. Damit war der Grundstein f\u00fcr den Fu\u00dfballsport in Offenau gelegt.<br \/>\n1940 wurde die Fu\u00dfballabteilung offiziell gegr\u00fcndet, allerdings als kleine und unbedeutende Sparte, die sehr oft bel\u00e4chelt wurde. Keiner konnte sich zu dieser Zeit so richtig vorstellen, in der&nbsp; Handball-Hochburg Offenau auch erfolgreich Fu\u00dfball spielen zu k\u00f6nnen. Die Fu\u00dfballer spielten nach dem Krieg \u201ewild\u201c in privat organisierten Nachbarschaftsrunden mit Wimpfen, Heinsheim, Jagstfeld, Rappenau und Neckarelz und erst mit der Gr\u00fcndung des WFV in offiziellen Runden.<br \/>\nMit diesem Sportartwechsel waren auch im Verein Diskussionen aufgekommen. W\u00e4hrend der bisherige Vorstand und Ausschuss an den alten Traditionen und Sportarten festhielt, dr\u00e4ngten jetzt vor allem die Jungen auf einen Kurswechsel und frischen Wind in der TGO. Mit einem gro\u00dfen personellen Wechsel an der Spitze des Vereins wurden diese Ver\u00e4nderungen angegangen.<br \/>\nDurch den Abgang der Handballer war der Weg frei f\u00fcr die Fu\u00dfballer; und da\u00df sie diese Chance nutzten, zeigte der Gewinn der Meisterschaft im Jahr 1953.<br \/>\nDie M\u00e4nner der ersten Meistermannschaft im Offenauer Fu\u00dfball waren Kilian Bartelmann, Valentin Steiner, Gebhardt Frank, Adolf Stadelbauer, Mittelst\u00fcrmer Paul Rittenauer (ein harter Knochen), die Torh\u00fcter Gebhard und Hans Weiss, Reinhold Weiss, Stephan Eck, Willi R\u00f6ser,&nbsp; Emil Heidinger, Willi Flinsbach, Eugen Frank, Josef Walter, Karl Pfoh, Herbert Brechter und Jakob Millich. Erster Abteilungsleiter und Fu\u00dfballvater in Offenau war Ferdinand Mager.<br \/>\nAuch das gro\u00dfe Offenauer Fu\u00dfballlied \u201eRot und Weiss, wie lieb ich dich\u201c stammt aus diesen Jahren.<br \/>\nIn dieser Zeit war ein Doppelst\u00fcck Brot bestrichen mit Schweineschmalz f\u00fcr den Torerfolg in der TGO mitverantwortlich. Sie fragen sich, wo der Zusammenhang zwischen Fu\u00dfball, Toren und Schweineschmalz besteht ?<br \/>\nGanz einfach. Stellen Sie sich vor, sie fahren mit besagtem St\u00fcck Brot, bestrichen mit Schweineschmalz, zum damals gro\u00dfen VfR HN und tauschen dort dieses Brot in gebrauchte Kickschuhe, mit denen dann f\u00fcr die TGO Tore am Flie\u00dfband geschossen wurde. Lebensmittel waren damals die beste W\u00e4hrung um an Sportger\u00e4te zu kommen. Neben den Lebensmitteln nutzten die Offenauer Handballer und Fu\u00dfballer aber auch ihre Kontakte zu \u00d6lkonzernen. In Offenau lebte zu dieser Zeit ein echt K\u00f6lscher Jung\u2019, Walter Gl\u00f6ckner, der Vater von Marlies Theilacker. Er war bei Esso in K\u00f6ln und tauschte f\u00fcr die TGO bei einer Sportartikelfirma Benzin in B\u00e4lle, brachte die im Sack per Bahn nach Offenau und machte damit das Spielen erst m\u00f6glich.<br \/>\nZu Ausw\u00e4rtsspielen fuhr man mit einem Holzvergaser-LKW. Sitzgelegenheit bot die Pritsche mit B\u00e4nken best\u00fcckt. Brachten die Fu\u00dfballer nicht gen\u00fcgend Brennholz mit, mussten die restlichen Meter zu Fu\u00df zur\u00fcckgelegt werden. Die Jugend fuhr zu dieser Zeit mit dem Fahrrad zu den Spielen in der Nachbarschaft, die mitfahrenden Betreuer fungierten w\u00e4hrend dieser Fahrt h\u00e4ufig als Reifenflicker oder Taxi, wenn so manches Rad oder Kind nicht mehr konnte.<br \/>\nAuch der Hauptverein war zum Sparen gezwungen. Die Ausschuss-Sitzungen, die heute bei Essen und Trinken im Sportheim stattfinden, fanden im Umkleideraum der Turnhalle statt. Und wie bei der Fahrt zu Ausw\u00e4rtsspielen mussten die Ausschussmitglieder Brennholz selbst mitbringen, um einen warmen Tagungsraum zu haben. Auch der Holzofen wurde in dieser Zeit privat organisiert.<br \/>\nSo einfach wie mit dem Schmalzbrot ging es mit dem Fu\u00dfball in Offenau nicht weiter. In den \u201e60er Jahren\u201c drohte mit dem Abstieg in die unterste Spielklasse, auch Sicherheitsliga genannt, sogar die Aufl\u00f6sung der Abteilung. Der langj\u00e4hrige Spieler, Trainer und Abteilungsleiter Franz Schrack legte sein Amt nieder. Hans Zielke wurde sein Nachfolger, J\u00fcrgen Knobel Spielertrainer. Um an die erfolgreichen Zeiten anzukn\u00fcpfen, scheuten die Offenauer weder Kosten noch M\u00fchen. Mannschaften wie der ehemalige Deutsche Fu\u00dfballmeister 1. FC K\u00f6ln mit Stars wie Wolfgang Overath, oder dem legend\u00e4ren Linksau\u00dfen und Weltmeister von 1954 Hans Sch\u00e4fer oder die Star-Mannschaft Slavia Prag aus der CSSR wurden in diesen Jahren zu Freundschafts- und Testspielen in das Offenauer Neckartalstadion am M\u00fchlweg eingeladen. Und tats\u00e4chlich &#8211; der Wiederaufstieg gelang und es ging bis in die 80er Jahre Bergauf mit dem Fu\u00dfball. Durch die hervorragende Arbeit des Jugendleiters und heutigen Ehrenmitgliedes Albert Schrank, der auf dem Feld der Birtbomber genannt wurde und fast 30 Jahre f\u00fcr Nachwuchs sorgte, konnte die TGO in den Folgejahren viele Titel erringen.<br \/>\nEines ist mir beim Bl\u00e4ttern der Vereinschroniken noch aufgefallen. Albert Bertsch stand \u00fcber 750 mal f\u00fcr die TG Offenau auf dem Feld, war bei seinem Karriere-Ende \u00fcber 40. Was ist da ein Oliver Kahn mit 38 und gerade mal 557 Bundesligaspielen dagegen ?<br \/>\nUnter dem neuen und heutigen Abteilungsleiter J\u00fcrgen&nbsp; Bader, der 1982 \u2013 also vor 28 Jahren sein Amt \u00fcbernahm und der heute dienst\u00e4lteste Abteilungsleiter ist &#8211; konnte die TGO erstmals in die Bezirksliga aufsteigen und sich zwei Jahre dort behaupten. In den 1990er Jahren war das Bild der Fu\u00dfballer vom akuten Nachwuchsmangel gepr\u00e4gt. Erst Ende der 90\u2019er gelang es dem damaligen Spielertrainer Uwe Grimmoni, sich im oberen Tabellendrittel der Kreisliga A festzusetzen. Im Jahr 2002 folgte aber der erneut bittere Weg in die unterste Spielklasse, nach einem verlorenen Relegationsspiel. Mit dem Jugendleiter Holger Porsch, der seit 1990 zuerst alleine und in den vergangenen Jahren mit Mike van Gameren und Ralph Breitschopf im Amt ist, haben die Fu\u00dfballer einen aktiven Jugendleiter, der wie seine Vorg\u00e4nger daf\u00fcr sorgt, dass Rot und Wei\u00df niemals untergeht. Seiner konsequenten Jugendarbeit ist es zu verdanken, dass die TGO heute wieder alle Jugendmannschaften unter eigener Regie vorzuweisen hat. Ein Gl\u00fccksfall von dem heute nur noch wenige Amateurvereine profitieren k\u00f6nnen.&nbsp; J\u00fcrgen Bader und Holger Porsch ist es zu verdanken, dass der Fu\u00dfball in Offenau heuer so erfolgreich ist, wie nie zuvor. Viele Jugendspieler aus Nachbarorten machen sich zwischenzeitlich auf den Weg nach Offenau. Hier bekommen sie eine reelle Chance im Aktivenbereich zu spielen und nicht durch teuer eingekaufte oder bezahlte Legion\u00e4re verdr\u00e4ngt zu werden.<br \/>\nDie I. Mannschaft schaffte in der Spielzeit 2004\/2005 als Aufsteiger aus der B-Klasse den Durchmarsch in die Bezirksliga und spielt dort seit 5 Jahren sehr erfolgreich. Die heutigen Trainer Micha Hofmann (ein waschechter Offenauer) und Timo Weber haben es verstanden,&nbsp; mit geringsten Mitteln das Optimale f\u00fcr den Fu\u00dfball in Offenau herauszuholen. Vor allem bei den Derby-Spielen gegen den FSV oder die SG Bad Wimpfen macht sich Stadion-Feeling in Offenau bemerkbar und mehrere 100 Zuschauer bev\u00f6lkern das Offenauer Neckarstadion.<br \/>\nAber nicht nur zu diesen besonderen Spielen, Offenau hat noch etwas besonderes f\u00fcr die Spiele:<br \/>\nSeit 2002 wird jedes Spiel im heimischen Stadion \u201eAm M\u00fchlweg\u201c vom eigenen Stadionsprecher und Kommentator begleitet. Mit Marcel Hartig steht ein echtes Original am Mikrofon, der es mit lockeren Spr\u00fcchen und passender Musik schafft, Bundesliga-Atmosph\u00e4re nach Offenau zu transportieren. Mit verantwortlich sind dabei wohl die Gene, die ihm von Gro\u00dfvater und Vater Hartig in gro\u00dfen Mengen in die Wiege gelegt worden sind. Der Name Hartig begleitet auf unterschiedlichste Art und Weise die Geschichte der TGO.<br \/>\nMit Wilfried Hofmann hatte die TGO in den letzten Jahren zudem den \u00e4ltesten Aktiven auf dem Platz. Mit seinen 59 Jahren absolvierte er noch einige Spiele f\u00fcr die Reserve-Mannschaft. Die Gegner und eigenen Mitspieler sind sich bis heute nicht sicher, ob seine fu\u00dfballerischen und konditionellen Grundlagen oder seine allseits bekannten lockeren lautstarken Spr\u00fcche und Kommentare \u00fcberwogen haben.<br \/>\n1950 entstand eine weitere Erfolgsgeschichte in der TG Offenau. Die Abteilung Tischtennis wurde gegr\u00fcndet. Damals in Kooperation mit den Skifahrern. Wie war es zu dieser ungew\u00f6hnlichen Spartenverbindung von Ski und Tischtennis gekommen? \u2013 Die Offenauer Wintersportler, die sich in der kalten Jahreszeit \u2013 die Skier auf dem R\u00fccken \u2013 mit dem Nachen \u00fcber den Neckar rudern lie\u00dfen, um in den \u201eHohenst\u00e4dter Alpen\u201c ihrem Hobby zu fr\u00f6nen, wollten auch in den schneefreien Monaten sportlich aktiv bleiben, und so kam man zum Tischtennisspiel, das ohne allzu gro\u00dfen Aufwand durchgef\u00fchrt werden konnte und eine gute Gelegenheit zu weiterem gemeinschaftlichen Sporttreiben bot.<br \/>\nDie Zeiten waren immer noch schwierig. F\u00fcr die Hallensportart Tischtennis gab es kaum Trainingsm\u00f6glichkeiten. Oftmals mussten die Spieler in den Adlersaal, das Sportheim oder in den Keller des Gasthauses Linde ausweichen. Trotz diesen erschwerten Bedingungen traten der Tischtennis-Abteilung innerhalb kurzer Zeit 30 Mitglieder bei.<br \/>\n1958 starteten die Tischtennisler in die aktive Punktrunde. Bereits ein Jahr sp\u00e4ter, in der Punkterunde 1959\/60, wurde die Tischtennis-Mannschaft der TGO Meister in der Kreisklasse 2. Die heute noch aktiven Spieler Leonhard Dietrich, der auch schon als Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung war, Eberhard Gehrig und Theo Gehrig waren damals bereits dabei und erhielten wie Viktor Stahl, der 1965 von Gochsen zur TGO wechselte, die goldene Spielernadel mit Kranz f\u00fcr \u00fcber 50 Jahre aktive Spielert\u00e4tigkeit.<br \/>\nZahlende Zuschauer hatte der Tischtennissport schon zu Anfangszeiten, im Gegensatz zu heute. Zuschauer sind zwar immer noch vorhanden, nur der Eintritt ist mittlerweile frei. An einem Spieltag in den Gr\u00fcnderzeiten erspielten sich die Aktiven immerhin 15,00 bis 18,00 DM pro Spieltag. Umgerechnet pro Zuschauer betrug der Eintrittspreis 60 Pfennig.<br \/>\nBis heute kann die Abteilung Tischtennis auf gro\u00dfartige Erfolge zur\u00fcckblicken. Unz\u00e4hlige Bezirksmeister, viele errungene Meistertitel in den Mannschaftswettbewerben und Pokalsieger sind der Beweis f\u00fcr die hervorragende sportliche Arbeit dieser Abteilung unter der langj\u00e4hrigen Leitung von Peter Bulling. Ob er als getarnter Chinese nach Offenau kam ist bis heute noch nicht bewiesen. Einige Offenauer sind aber der festen \u00dcberzeugung, dass er aus der chinesischen TT-Dynastie, der Bu-Lings entstammt.<br \/>\nEngagierte Jugendleiter und Garanten f\u00fcr den Aufstieg der Abteilung sind au\u00dferdem die unvergessenen Heinrich Hangebrock, der TT-Vater oder auch \u201enur\u201c der Meester genannt und der allzu fr\u00fch verstorbene Bernd G\u00e4rtner.<br \/>\nBernd G\u00e4rtner hat sein Lebenswerk, die Jugendarbeit in gigantischen Zahlen ausgedr\u00fcckt. F\u00fcr seine Offenauer Tischtennisjugend war er 6.000 Tage im Ehrenamt, absolvierte 3.500 \u00dcbungsstunden und war ca. 20.000 KM mit dem PKW f\u00fcr die Tischtennisjugend im Einsatz. 11x durfte er mit seinen Jugendspielern Meisterschaften feiern. Zahlen die f\u00fcr sich und vor allem f\u00fcr Bernd G\u00e4rtner sprechen.<br \/>\nUnd die Tischtennis-Abteilung hat mit Heiko Wirkner, einem Offenauer Urgew\u00e4chs, sogar einen Weltmeister in ihren Reihen. Ja, unser Ehrenmitglied Heiko Wirkner wurde 1990 in Topolany in Ungarn Studentenweltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft und Vizeweltmeister im Einzel. Mit achteinhalb Jahren begann der begabte Offenauer im Jahre 1975 bei der TGO zu trainieren. Hier traf er auf den engagierten Jugendleiter Leonhard Mager, der das Talent des jungen Tischtennisspielers erkannte und f\u00f6rderte. Unter gro\u00dfem pers\u00f6nlichen Einsatz nahm der erfahrene Jugendtrainer den talentierten Jungen unter seine Fittiche, und bald stellten sich die ersten Erfolge ein. Mit 13 Jahren bereits wurde Heiko Wirkner Vereinsmeister bei den Aktiven. Da sein Talent die F\u00f6rderungsm\u00f6glichkeiten seitens der TGO sprengte, wechselte Heiko zun\u00e4chst nach Neckarsulm und 1982 zum 2. Bundesliga-Verein TSV Sontheim. Er nahm mehrmals an den TT-Jugend-Europameisterschaften teil und wurde als bester deutscher Jugendspieler vom Bundestrainer ausgezeichnet.<br \/>\nHinzu kommen unz\u00e4hlige nationale Titel und Spiele f\u00fcr Bundesligisten wie der TSV Sontheim, der mit Heiko seine st\u00e4rksten Jahre erlebte. Davon konnten sich die Offenauer bei Bundesliga-Spielen gegen Saarbr\u00fccken, J\u00fclich und Milbertshofen in der Offenauer Sporthalle \u00fcberzeugen.<br \/>\nDie erfolgreiche Arbeit wurde in den letzten Jahren von den Abteilungsleitern J\u00fcrgen Haller und Nicole Krach fortgef\u00fchrt. Im Jugendbereich sind nach Bernd G\u00e4rtner, Martin Franke, J\u00fcrgen Haller und seit 2002 Kay Schuster aktiv. \u00dcber viele Jahrzehnte hat sich die hervorragende Arbeit in der Abteilung Tischtennis bew\u00e4hrt und kann als beispielhaft und Musterg\u00fcltig bezeichnet werden.<br \/>\nDas auch in der Abteilung Tischtennis das Geld immer knapp ist, zeigt das folgende Bild. Die Damen im Saal werden sich vermutlich \u00e4rgern, dass die Schl\u00e4ger nicht deutlich kleiner ausfallen. Ob sich die TT-ler in dieser Saison keine Trikots leisten konnten oder mit dem Bild zus\u00e4tzlich Geld verdienen wollten, war bis heute nicht zu erfahren. -jetzt erst klicken-<br \/>\n1960 begann die Tennis-\u00c4ra in Offenau. Bereits 3 Jahre sp\u00e4ter konnte auf zwei eigenen Pl\u00e4tzen gespielt werden, die in Eigenleistung von 1400 Arbeitsstunden erstellt wurden. Franz H\u00f6rner war der erste Leiter dieser Abteilung. Franz H\u00f6rner war es auch, der Anfang der 60\u2019er Jahre eine TGO-eigene Vereinszeitung herausbrachte (Original zeigen).<br \/>\n1964 wurde vom damaligen TGO-Vorsitzenden Willi R\u00f6ser der damalige jugoslawische Daviscup-Spieler Professor Friedrich verpflichtet. Friedrich gab f\u00fcr Anf\u00e4nger und Fortgeschrittene Trainingseinheiten \u2013 und diese pilgerten aus dem ganzen Umkreis nach Offenau.<br \/>\nDurch ihn erlebte die Tennisabteilung einen so gro\u00dfen sportlichen Aufschwung, dass zwei weitere Pl\u00e4tze gebaut wurden. Mit Jugendlehrg\u00e4ngen, die von Friedrich und R\u00f6ser ins Leben gerufen wurden, und bis heute vom langj\u00e4hrigen Jugendleiter Peter Klotz&nbsp; &#8211; er war von 1988 bis 2008 Jugendleiter -, seiner Nachfolgerin Annette Trumpf und den Abteilungsleiter Manuela Roth und Hagen Menzel&nbsp; weitergef\u00fchrt werden, sichert sich die Tennisabteilung ihr Fortbestehen.<br \/>\nDie Open-air Pl\u00e4tze erlaubten allerdings nur Spiele im Sommer. Um bei jedem Wetter das Racket schwingen zu k\u00f6nnen entstand in Offenau 1968 eine Tennishalle, die zu diesem Zeitpunkt einmalig in W\u00fcrttemberg war. Es war eine Sensation und ein technisches Meisterwerk, was die damaligen Verantwortlichen in Offenau aufstellten. Viele trauten ihren Augen kaum, als sie dieses Etwas sahen. Bei der Tennishalle handelte es sich um eine luftgetragene und beheizte Kunststoffh\u00fclle, die&nbsp; \u00fcber einem bestehenden Feld errichtet wurde. Damit konnte in Offenau ganzj\u00e4hrig Tennis gespielt werden, auch wenn die Halle eigentlich nur aus warmer Luft und ein bisschen Plastik bestand. Die Kosten f\u00fcr die Halle betrugen 3o.ooo Mark und wurden durch die Vermietung an Spieler aus dem ganzen Unterland innerhalb k\u00fcrzester Zeit wieder hereingespielt.<br \/>\nUnd wer auf dem Bild genauer hinschaut, kann durchaus Parallelen zu einer heutigen Kult-Sportst\u00e4tte erkennen. Ob die Verantwortlichen des FC Bayern als Vorbild f\u00fcr ihre Allianz-Arena, das Offenauer Luftwunder hatten, wer wei\u00df, wer wei\u00df ? Wir k\u00f6nnen ja den Offenauer Bayern-Fan-Club, die Kornlupfer-Bazis beim n\u00e4chsten Spiel losschicken, um diese Frage zu kl\u00e4ren. Entsprechende Zahlungen f\u00fcr die Designentwicklung nimmt unser Finanzvorstand sicherlich gerne entgegen.<br \/>\n1972 entstand das Rolf-Winkler Sportheim f\u00fcr den gem\u00fctlichen Teil. Alle Bauma\u00dfnahmen der Tennisabteilung wurden seit Gr\u00fcndung in Eigenregie und Eigenfinanzierung erstellt. Viele Arbeitsstunden leisteten u. a. Rolf Winkler, Willi Koch, R\u00fcdiger List, Franz H\u00f6rner, Elmar Zeller und Hans Sch\u00e4fer. Leider wurde es seinerzeit nicht geschafft, ein gemeinsames Sportheim zu bauen. Als sehr tragisches Ereignis wird der Tod von Rolf Winkler immer in den Geschichtsb\u00fcchern der Abteilung Tennis stehen. Er wurde auf seinem Tennisplatz vom Blitz getroffen und erlag den t\u00f6dlichen Verletzungen.<br \/>\n1977 l\u00f6ste die heutige Tennishalle das aufblasbare Kunststoffwunder ab. Die Mitglieder der Tennisabteilung nahmen erneut 120.000 Mark in die Hand, um dieses Vorhaben zu realisieren. Der damalige und langj\u00e4hrige Vereinskassier Erich Hofmann k\u00fcmmerte sich als Banker um die Finanzierung. Mit privaten B\u00fcrgschaften und einigen wohlwollend gef\u00fchrten Gespr\u00e4chen mit Banken war die Finanzierung gesichert \u2013 und, ganz in der Manier des vorsichtig agierenden Kassiers Hofmann, erneut nach wenigen Jahren restlos zur\u00fcckbezahlt.<br \/>\n1983 wurden die Sandpl\u00e4tze 5 und 6 gebaut und eingeweiht, um die stetigen Zuwachsraten an Mitgliedern unterbringen zu k\u00f6nnen.&nbsp;Diese ganzen Pl\u00e4tze gilt es nicht nur zu bauen, sondern auch zu erhalten. Und dieser Erhaltungsaufwand ist nicht zu untersch\u00e4tzen. Mit Willi Koch hat die Abteilung Tennis einen Platzwart, der mit Sicherheit jedes Sandkorn pers\u00f6nlich kennt. Sein Engagement, sein Einsatz und seine Zuverl\u00e4ssigkeit sucht Vergleiche und mit seiner Arbeit bildet er die Grundlage f\u00fcr die vielen Erfolge.<br \/>\nF\u00fcr den Sport mit Schl\u00e4ger und Ball haben die Offenauer ein H\u00e4ndchen. Denn in den 90er hatte die TGO mit Katharina Trumpf eine deutsche Top-Ten Jugendspielerin. Und Patrick Rittenauer war in seiner Altersklasse sogar Nummer 3 in Deutschland und schaffte es mit dem TC Bad Friedrichshall bis in die Tennis-Bundesliga.<br \/>\nWie die Abteilung Tennis wurde 1960 die Rollschuhabteilung gegr\u00fcndet. Die Offenauer Rollschuhanlage wurde schnell \u00fcber die Ortsgrenzen hinaus bekannt und als Trainings- oder Meisterschaftsanlage genutzt. Ausgestattet mit Flutlicht und Lautsprecheranlage war sie ebenfalls einmalig in unserer Gegend. Und wieder wurde es weltmeisterlich in Offenau. Der 5-fache Rollkunstlaufweltmeister Karl-Heinz Losch trainierte auf der Offenauer Anlage und zeigte dort sein K\u00f6nnen. Tolle Fotos, die von Carlo Losch auf unserer Anlage gemacht wurden, lassen viele Erinnerungen an diese Zeit wach werden. Mit Gundi R\u00f6ser-Brandenburger, hier im Bild mit Sibylle R\u00f6lle hatten wir sogar 1964 eine w\u00fcrttembergische Vizemeisterin im Einerlauf bei den Sch\u00fclerinnen, mit Roland Regele im Einzellauf einen deutschen Vizemeister und mit Clarissa Schenk, Gabi Krach, Edith Kress und Gabi Steiner ebenso Deutsche Vizemeisterinnen im 4er Rollschuhreigen.<br \/>\nIm Winter wurde der Platz einfach zum Eislauffeld umfunktioniert und stand im Sommer zudem den Kunstradfahrern zur Verf\u00fcgung. Ein Spezialist in dieser Sportart war Kurt Kress auf dem Einrad, und Eugen Schenk war lange Abteilungsleiter der Abteilung Rollkunstlauf.<br \/>\nKurze Gastspiele im Vereinsleben der TGO absolvierten die Abteilungen Schach, Judo und Akrobatik. Abteilungen, die mit gro\u00dfem Engagement gef\u00fchrt wurden und in denen viel pers\u00f6nlicher Einsatz der Abteilungsleiter Michael Ruhs, Marco Fanselau und Erich Golder steckte. Vielleicht erleben Sie durch das Erreichte eine Renaissance und werden wieder einmal mit Leben erf\u00fcllt.<br \/>\nIn den letzten Jahren erlebte das Laufen einen Boom. Die Gr\u00fcndung des Lauftreffs war die entsprechende Folge. Doch leider blieb auch hier nach einer kurzen Zeit die Zeit stehen und die Aktivit\u00e4ten sind aktuell eingestellt. Lediglich interessante Laufstrecken um Offenau sind geblieben und heute \u00fcber die Homepage der TGO f\u00fcr jedermann nutzbar. Davon wird reichlich Gebrauch gemacht.<br \/>\nEin erneuter Versuch, das Theaterspielen wieder zu aktivieren, scheiterte Anfang 2000 in den ersten Z\u00fcgen und l\u00e4sst somit auch diese alte TGO-Tradition weiter schlummern.<br \/>\nNicht nur durch den Sport wurde die TG Offenau bekannt. Auch unz\u00e4hlige Veranstaltungen lassen heute noch die Augen Mancher aufleuchten; z. B. der Fasching in Offenau in den 50ern,&nbsp; 60ern und 70ern. Es gibt wohl kaum einen Unterl\u00e4nder, der nicht mindestens einmal in Offenau Fasching feierte. Selbst heute, als etwas J\u00fcngerer der diese Zeit nicht miterlebt hat, wird man noch oft auf diese Superveranstaltungen angesprochen. Die Mengen an Whisky und Schnaps, Sekt und Bier, die dort konsumiert wurden hat leider niemand vermerkt. Den Erz\u00e4hlungen zufolge, waren es Tankwagen voll Material. Dazu gibt es unz\u00e4hlige Geschichten \u00fcber Verwicklungen in allen Lebenslagen, \u00fcber Liebschaften und Bussierereien, auf deren Ver\u00f6ffentlichung wir aber lieber verzichten. Die Scheidungsraten sind heute schon zu hoch \u2013 und ob auf Verj\u00e4hrung bestanden werden kann, konnte uns niemand zu 100% garantieren.<br \/>\nAber auch im Theaterspielen machten sich in den Anfangszeiten der TGO manche Sportler einen Namen und sorgten mit Theaterst\u00fccken wie \u201eSpitz auf Knopf\u201c oder \u201eIm wei\u00dfen R\u00f6ssl\u201c f\u00fcr Furore und Aufregung im ganzen Ort.<br \/>\nNeben dem Sporttreiben und Feiern&nbsp; ist das Bauen und Renovieren die dritte gro\u00dfe Leidenschaft der Vereinsmitglieder der TGO. Viele Bauma\u00dfnahmen pr\u00e4gten in den vergangenen Jahrzehnten den Verein. Beide Sportheime wurden erstellt, eine Turn- und Festhalle wurde gebaut, der Sportplatz wurde in den 50ern an den M\u00fchlweg verlegt, ein zweites Feld angelegt, eine Flutlichtanlage wurde installiert, Tennispl\u00e4tze, Hartpl\u00e4tze, Schlagw\u00e4nde errichtet, und immer wieder wurde an- und umgebaut und renoviert. Ja, auch hier hat die TGO einen Weltmeistertitel verdient. Rechnet man die geleisteten Arbeitsstunden zusammen, so h\u00e4tte eine Person 10 Jahre ununterbrochen, Tag und Nacht, f\u00fcr die TGO bauen m\u00fcssen.<br \/>\nWas w\u00e4re ein Sportverein ohne Sportheim ? Es g\u00e4be keine Nachsitzungen, kein Spiel, kein Foul kein Tor und keine Abseitsposition die analysiert werden k\u00f6nnten, kein Problem k\u00f6nnte abermals gew\u00e4lzt und nochmals durchgekaut werden. Wo sollen unsere passiven Mitglieder dann hin, und &#8211; es gibt viele Sportler, f\u00fcr die das Training nach dem Training eigentlich das Wichtigste am Sport ist. Die Kameradschaft, die dabei gepflegt wird, ist und war in allen Sparten der TGO in erfolgreichen und weniger erfolgreichen Jahren ein, wenn nicht sogar das wichtigste und gemeinsame Ziel.<br \/>\nZum 90j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um wurde das Sportheim 1 letztmals aufw\u00e4ndig renoviert. Bis heute pr\u00e4sentiert es sich in einem guten Zustand und kann nach dieser Renovation sicher noch einige Jahre weiter genutzt werden.<br \/>\nDiese sehr arbeitsaufwendigen und kostspieligen Erneuerungen k\u00f6nnen nur durch sehr viel Eigenleistungen durchgef\u00fchrt werden. Eigenleistungen von Vereinsmitgliedern. In den letzten Jahren tauchen immer wieder die gleichen Namen bei den Umbauten auf. Kilian Bartelmann, Franz Schrack, Robert Hartig, Engelbert Walk, Jan-Eric und Gunnar Schrank, Bernd Lierheimer und Rainer Hajek sind nur einige, die zusammen mit den Fu\u00dfballern und Tennisspielern f\u00fcr die Erhaltung ihrer Sportheime Sorge tragen. Allein bei der j\u00fcngsten Renovation waren 45 Mitglieder ehrenamtlich im Arbeiteinsatz.&nbsp;Vor allem Engelbert Walk sticht beim Lesen in den Chroniken immer wieder hervor. Sein Einsatz \u00fcber Jahrzehnte liese das Offenauer Sportheim eigentlich zum Engelbert-Walk-Wohnzimmer werden.<br \/>\nIm Gegensatz zu heute war das Sportheim in der l\u00e4ngsten Zeit des Bestehens unter Eigenregie bewirtschaftet. Kurz vor der Er\u00f6ffnung wurden Rita Steiner und Moni Gehrig nach Flein geschickt, um in der Gastst\u00e4tte \u201ewo der Hahn kr\u00e4ht\u201c zu lernen, wie man Giggerle knusprig und saftig auf den Tisch bekommt. Ein Wirtschaftsausschuss war f\u00fcr die Bewirtschaftung zust\u00e4ndig.&nbsp; Viele Offenauer Sportler wurden somit&nbsp; stundenweise zu Wirtsleuten. Leider wurde auch hier zu h\u00e4ufig diskutiert, ob der Eigenverbrauch beim Schichteinsatz im Sportheim angemessen ist, oder ob die Schicht nur \u00fcbernommen wurde um auf Vereinskosten kr\u00e4ftig zu essen und zu trinken.<br \/>\nDie ersten Wirte im Pachtverh\u00e4ltnis waren und sind allerdings auch TGO-Urgesteine gewesen. Das Wirtepaar Engelbert Walk und Gunnar Schrank \u00fcbernahmen in den 90er Jahren das Sportheim und l\u00e4uteten damit die \u00c4ra der Verpachtung ein. Bis heute folgten ihnen viele Nationalit\u00e4ten mit unterschiedlichsten Angeboten.<br \/>\nVor dem Bau des eigenen Sportheimes mussten die Sportler aber nicht auf ihr eigenes Bier verzichten. Vor allem die Gasth\u00e4user \u201eLamm\u201c und \u201eAdler\u201c waren Anlaufstellen f\u00fcr viele TGO\u2019ler. Nach gewonnenen Heimspielen und entsprechend Alkohol ging es vor allem im Gasthaus Lamm bei den Wirtsleuten Krach immer hoch her. Um weitere Freibiersponsoren zu gewinnen, musste oftmals der benachbarte Ochs herhalten. Er wurde kurzer Hand aus dem Stall der Familie Keitel in die Gaststube gef\u00fchrt und f\u00fcr jeden Ritt auf dem Tier gab es den n\u00e4chsten Kasten Bier. Dazu wurden die Offenauer Lieder \u201eRot und Weiss\u201c und das Offenauer Heimatlied vom ganzen Saal gesungen.<br \/>\n&#8211; heute haben wir in Offenau bestimmt noch das eine oder andere Rindvieh, aber keines auf dem man reiten kann. Wenn es heute einer schafft, einen echten Ochsen hier in die Saline zu f\u00fchren, gibt\u2019s Freibier f\u00fcr alle !! \u2013<br \/>\nDie \u00c4ra des Bauens war und ist in der TGO auch die Willi R\u00f6ser-\u00c4ra. R\u00f6ser f\u00fchrte 33 Jahre erfolgreich die TG Offenau und verhalf ihr zu dem was sie heute ist. In Offenau, im Sportkreis Heilbronn und beim WLSB werden die TG Offenau und Willi R\u00f6ser immer in einem Zuge genannt werden. Viele Vereinsstrukturen und Aktivit\u00e4ten, viele Erfolge und Erreichtes tragen seine Handschrift.&nbsp;Bekannt und \u201egef\u00fcrchtet\u201c war Willi R\u00f6ser in der Zeit des Sportplatzbaus. Die Offenauer tauften ihn kurzerhand in den Sportplatzschreck um. Mit seiner Quick fuhr er durch Offenau, st\u00f6berte jedes arbeitsf\u00e4higes Wesen auf und brachte es pers\u00f6nlich zum Einsatz auf das neue Sportgel\u00e4nde. In seine Vorstandszeit fielen<br \/>\n1953 der Bau der Sportst\u00e4tten\u201c Am M\u00fchlweg\u201c, mit Aschenbahn, und Leichtathletikeinrichtungen<br \/>\n1953 der Bau des Sportheimes<br \/>\n1960 die Erweiterung des Sportheimes, Bau der Flutlichtanlage ..<br \/>\n1960 die Einweihung des Ehrenmales<br \/>\n1960 die Schaffung des Rollkunstplatzes<br \/>\nund ab 1963 die Fertigstellung der heutigen Tennisanlage in mehreren Bauabschnitten.<\/p>\n<p>In der erfolgreichen Zeit Willi R\u00f6sers hatte die TGO noch \u201eso\u201c einen im Vorstand. 45 Jahre, also fast die H\u00e4lfte des Vereinslebens der TGO, war Erich Hofmann ununterbrochen Hauptkassier. Willi R\u00f6ser bescheinigte ihm gekonnt umsichtige Haushaltsf\u00fchrung und ein hohes Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen im menschlichen Bereich. Mit dem Satz\u201c dann mache ich eben weiter, die TGO lasse ich nicht im Stich\u201c antwortete er so manches Mal auf die Frage des Vorstandes, wenn wieder kein Nachfolger gefunden wurde. Heute hat er mit Uwe Grimmoni einen sehr guten Nachfolger gefunden, der diese verantwortungsvolle Aufgabe weiterf\u00fchrt. Uwe Grimmoni, zwischenzeitlich auch 15 Jahre im Amt, hatte mit den Vereinsbesteuerungsgesetzen eine gro\u00dfe Herausforderung vor sich.<br \/>\nGe\u00e4ndert hat sich in der Funktion des Kassiers wenig. Geld ist immer noch viel zu knapp, denn die Abteilungen k\u00f6nnten jederzeit mehr ben\u00f6tigen. Nur die Hilfsmittel haben sich ge\u00e4ndert. W\u00e4hrend Erich Hofmann in seinen Anfangsjahren noch einen Vereinsdiener hatte, muss Uwe Grimmoni heute darauf verzichten. Der Vereinsdiener hatte einen sehr hohen Stellenwert im Verein. Heute w\u00fcrde man ihn als Assistent des Vorstandes bezeichnen. Der Vereinsdiener, meist ein Schulbub im Alter von 15\/16 Jahren, war f\u00fcr das Austragen der Sitzungseinladungen und, seine wichtigste Funktion, f\u00fcr das kassieren des Jahresbeitrages zust\u00e4ndig. Einmal im Jahr hat der Vereinsdiener an den H\u00e4usern der Mitglieder geklingelt und die Beitr\u00e4ge kassiert. Damals eine notwendige Einrichtung. Wenn wir unseren Kassier Uwe Grimmoni heute vor die Wahl zwischen einem Vereinsdiener und einem Computer stellen w\u00fcrden, wir w\u00e4ren gespannt auf wen die Wahl fallen w\u00fcrde.<br \/>\nEinen gro\u00dfen Schritt in der Entwicklungsgeschichte der TGO war der Bau der heutigen zweiteilbaren Sporthalle 1986\/87. Mit ihr er\u00f6ffnete die damalige Gemeindeverwaltung, an der Spitze B\u00fcrgermeister Johann Michl, neue M\u00f6glichkeiten im Vereinssport.<br \/>\nKurz nach Einweihung der neuen Sporthalle entstanden die j\u00fcngsten Abteilungen der TGO. Im Jahr 1988 auf Initiative von B\u00e4rbel Biel die Abteilung Badminton, heute mit 59 Mitgliedern die kleinste aber sehr aktive Abteilung.<br \/>\nSeit 1989 sind die Badminton-Spieler auch in der Punkterunde zu finden. Als einziges Team innerhalb der TGO vertreten die Badminton-Spieler die Farben Offenaus auch in den badischen Bereich. Ihr Spielgebiet umfasst neben dem Raum Heilbronn noch die R\u00e4ume Mosbach &amp; Buchen, w\u00e4hrend alle anderen TGO-Teams eher in den W\u00fcrttembergischen bzw. Stuttgarter Raum antreten.<br \/>\nNach kurzer Zeit des notwendigen Zusammenschlusses mit dem TSV Duttenberg Mitte der 90er, ist die aktive Mannschaft heute wieder unter alleiniger Offenauer Regie. Was der FC Schalke oder Bayer Vizekusen im Fussball, sind, nein waren die Spieler der TGO im Badminton. Die TGO hat&nbsp; es geschafft, in den letzten 4 Jahren 4 Mal auf dem 2. Platz zu landen.<br \/>\nIm Jubil\u00e4umsjahr wollten Sie den Aufstieg in die Bezirksliga erneut anpacken \u2013 und sie haben es j\u00fcngst geschafft und den Meistertitel errungen. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch !!<br \/>\nAuf 20 Jahre Geschichte kann die Abteilung Volleyball in diesem Jahr zur\u00fcckblicken. Obwohl \u2013 eigentlich ist der Volleyballsport schon etwas l\u00e4nger in der TGO verankert. Bereits in der alten Turnhalle wurde Volleyball gespielt \u2013 in den 80er Jahren und noch innerhalb des Ressorts Turnen. Damals waren es aber haupts\u00e4chlich Frauen, die dem Volleyballsport in Offenau nachkamen.<\/p>\n<p>Der harte Kern der Volleyballer beschloss 1990, innerhalb der TGO eine eigene Abteilung zu bilden. Bei der Gr\u00fcndung wurde Andreas Jablonski Abteilungsleiter. Er war der Motor f\u00fcr die anstehende Gr\u00fcndung und ma\u00dfgeblich am Aufbau dieser neuen Abteilung und ihrem heutigen Erfolg beteiligt.<br \/>\nEr wurde unterst\u00fctzt von Jugendleiter Walter Schmickl sowie zahlreichen ehrenamtlichen Helfern.<br \/>\nZur Zeit besteht die Abteilung aus ca. 70 Mitgliedern. Abteilungsleiter ist Matthias H\u00f6ll. In der fast zwanzigj\u00e4hrigen Geschichte ist er \u201eerst\u201c der dritte im Amt des Chefpostens. Mit Matthias H\u00f6ll haben die Volleyballer wieder einen Chef, der es versteht, auf alle Mitglieder gezielt einzugehen, sie zu motivieren und durch eigenes Engagement eine herausragende Vorbildstellung einzunehmen.<\/p>\n<p>Schon drei Jahre nach der Gr\u00fcndung stellten die Volleyballer eine erste Mannschaft f\u00fcr die Mixed-Runde zusammen, der es sofort gelang, von der D-Klasse in die C-Klasse aufzusteigen.<\/p>\n<p>Nach sportlichem auf und ab in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends, mit dem ersten Generationenwechsel, konnte 2008 mit der j\u00fcngsten TGO-Mannschaft aller Zeiten und dem erneuten Aufstieg in die B-Klasse eine sportliche Erfolgsgeschichte geschrieben werden.<\/p>\n<p>Doch die Erfolgsgeschichte war noch keinesfalls zu Ende: Im Jahr 2009 errang Offenaus Erste die Meisterschaft in der B-Klasse und damit den Aufstieg in die h\u00f6chste Spielklasse der Mixed-Runde des Volleyball Landesverbands W\u00fcrttemberg. In der R\u00fcckrunde hatte Offenau alle 8 Spiele gewonnen, nur 4 S\u00e4tze abgegeben und sich den Meistertitel also redlich verdient. K\u00fcnftig stellen die Offenauer Sportler ihre Volleyballk\u00fcnste auf der Landesebene W\u00fcrttemberg Nord unter Beweis!<\/p>\n<p>Seit 1993 veranstaltet die Abteilung den \u201eOffenauer Wolleball-Kapp\u201c, ein Ger\u00fcmpelturnier f\u00fcr Offenauer Vereine, Firmen und Gruppen. Bis zu achtzehn Mannschaften k\u00e4mpfen jedes Jahr um den Wanderpokal \u2013 als Trostpreis wird der Schlusslichtpokal \u201eRote Laterne\u201c verliehen. Im Jahr 2006 wurde das Turnier auf den Aussenbereich der Sporthalle ausgedehnt und mit der Open-Air-Bar ein neuer kultureller und kommunikativer Treffpunkt geschaffen. Der Wolleball-Kapp ist das sportliche Highlight im Offenauer Gemeindeleben.<\/p>\n<p>Auf dem Kornlupferfest sind die Volleyballer seit 1995 mit einem Stand pr\u00e4sent. Mit der Standplatzwahl am s\u00fcdlichen Ende des Festes haben die Volleyballer ma\u00dfgeblich zum heutigen Gesamtbild des Kornlupferfestes beigetragen.<\/p>\n<p>Seit 2001 entwickeln die Volleyballer diese Idee weiter und sorgen mit immer neuen Ideen f\u00fcr Spiel, Spa\u00df und Urlaubsstimmung auf dem Kornlupferfest. So wurden 2006 fast 100 Tonnen feinster Sand an das Neckarufer gekarrt um das erste Kornlupfer-Beach-Volleyball-Turnier zu veranstalten. 2007 setzen sie mit dem Kornlupfer-Bullen-Reitturnier\u2013 im Team mit den Tischtennisspielern \u2013 ein weiteres Highlight im Festprogramm und 2009 war es der Kornlupfer-Dreikampf, der f\u00fcr Unterhaltung am Sonntag Mittag sorgte.<br \/>\nLive-Musik f\u00fcr alle Festbesuchergenerationen haben sich die Volleyballer auf die Fahne geschrieben. Seit 1996 gibt es die Kornlupfer-Rock-Nacht \u2013 mittlerweile ein fester Begriff in der Unterl\u00e4nder Festszene. Tausende von Besucher genie\u00dfen an diesem Abend das unverwechselbare Flair am Neckarufer, dass sie h\u00e4ufig mit einer Piazza in s\u00fcdlichen L\u00e4ndern vergleichen. Viele Bewerbungen von Bands auf dieses Musikevent gehen j\u00e4hrlich bei den Volleyballern ein \u2013 ein Zeichen, welches Image die Kornlupfer-Rock-Nacht zwischenzeitlich erreicht hat.<\/p>\n<p>Der enorme Zusammenhalt von Jung und Alt und der entstandene Teamgeist in der Abteilung lassen auf weitere sportliche und kulturelle H\u00f6hepunkte hoffen.<br \/>\nDie \u00e4lteste Abteilung der Turngemeinde ist aus dem Vereinsnamen erkenntlich. Turnen war und ist eine Haupts\u00e4ule im Vereinsleben der TGO. Damals noch die Leibes\u00fcbungen, Ger\u00e4teturnen, Schwerathletik, Leichtathletik und Gymnastik hat die Abteilung einen gro\u00dfen Wandel durchgenommen.<br \/>\nIn den fr\u00fchen Jahren der TGO musste zu jedem Gauturnfest eine Vereinsriege aufgestellt werden. Auf ausw\u00e4rtige Turnfeste ging es meist schon samstags los. Gefahren wurde mit einem Pferdegespann und einem geschm\u00fcckten Wagen. In vielen Chroniken wird dabei auf ein Stemmwettstreit in B\u00f6ttingen verwiesen. Die Offenauer lagen nach 3 von 4 Durchg\u00e4ngen noch auf dem letzten Platz, bevor durch eine enorme Kraftanstrengung des Turners Wilhelm Wei\u00df (ganz links) noch der Sieg errungen werden konnte.<br \/>\nBis ins Jahr 1962 hatte die TGO einen Oberturnwart, Karl Steiner. Eine Funktion, die in kaum einem Verein heute noch gefunden wird.<br \/>\nZu seiner Zeit waren Weitsprunganlage, die 400 Meter Aschenbahn, die eigentlich nur 367 Meter aufweist, ja sogar ein Hammerwurf- und Diskusk\u00e4fig fast t\u00e4glich belegt. Als Leichtathlet und Turner scharte Karl Steiner fast t\u00e4glich Offenauer Kinder und Jugendliche um sich. Im Winter trainierte er mit ihnen in der Sporthalle Ger\u00e4teturnen und im Sommer stand Leichtathletik auf dem Sportplatz auf seinem Trainingsprogramm. Legend\u00e4re Flutlichtsportfeste mit teilweise \u00fcber 100 Teilnehmern aus ganz Baden W\u00fcrttemberg waren die H\u00f6hepunkte der Leichtathletikzeit in Offenau. Heute hat die TGO beides nicht mehr \u2013 keine gro\u00dfe Leichtathletiksparte und keine ausreichende Flutlichtanlage.<br \/>\nDaf\u00fcr haben wir von Karl Steiner einen alten Film gefunden !! Film ab !!<br \/>\nSelbst die Bundesbahn wurde in dieser Zeit zum wichtigen Partner der TGO. Oft kam es vor, dass vom Sportbund oder Turngau Pakete mit Unterlagen nach Offenau transportiert werden musste. Fax oder Mail waren damals noch nicht erfunden. Nachdem der Gaukinderturnwart hauptberuflich Schaffner war, \u00fcbergab er bei seinen Fahrten durch Offenau immer wieder P\u00e4ckchen an den dortigen Bahnhofsvorsteher, die dann von Karl Steiner im Bahnhof abgeholt wurden. Logistik, wie sie bis heute nicht besser sein kann \u2013 und das f\u00fcr die TGO vollkommen kostenlos.<br \/>\nAus der bisherigen Abteilung Leichtathletik-Turnen entstand unter Leitung von Werner Weik und Karl Steiner, das heutige Ressort Jedermann. Eine bis heute sehr aktive Truppe f\u00fcr jedermann zwischen 20 und 80 Jahren. Joachim H\u00f6fer \u00fcbernahm 1987 als Ressortleiter diese Gruppe und f\u00fchrt sie seitdem erfolgreich weiter.<br \/>\nF\u00fcr die Jederm\u00e4nner geh\u00f6rt wie zu keinem anderen Ressort die Geselligkeit, das Wandern und Feiern von Festen und runden Geburtstagen. Unz\u00e4hlige Touren und Tortouren stehen in den Analen dieser Gruppe.<br \/>\nMit der Doppelolympia-Siegerin Heike Drechsler holten die Jederm\u00e4nner 2007 eine der erfolgreichsten und bekanntesten Leichtathletinnen nach Offenau. Mit ihr zusammen begann f\u00fcr viele Offenauer der Leidensweg des Sportabzeichens mit viel&nbsp; Schwei\u00df auf der Stirn. Dem Charme von Heike Drechsler konnte niemand entkommen.<br \/>\nDas Frauenturnen in der TGO hat eine lange Tradition. Seit Kriegsende treffen sich Frauen aller Altersklassen zum gemeinsamen Sport. In den Anfangsjahren haupts\u00e4chlich zur Gymnastik. Viele Teilnahmen an Bundes- und Landessportfesten zeugen u. a. von einer aktiven Turngruppe.<br \/>\nAuch hier haben wir noch einen kleinen Filmausschnitt gefunden. \u2026\u2026.<br \/>\nEin Name und der Offenauer Turnsport waren lange Zeit miteinander verbunden. Die tragende und aktive S\u00e4ule im Frauen- und Kinderturnen war \u00fcber Jahrzehnte Martha Erlewein. Aktiv in den \u00dcbungsstunden mit Frauen, Kinder und Jugendlichen sowie als Chef-Organisatorin und Programmgestalterin der vielen TGO-Jahresfeiern in der alten Turnhalle hat sie sich f\u00fcr Sport, Spiel und Unterhaltung mit unz\u00e4hligen Stunden und hervorragenden Ideen eingebracht; und somit f\u00fcr viele sch\u00f6ne und unvergessene Stunden in der Turngemeinde Offenau gesorgt. In ihre Fu\u00dfstapfen traten bis vor kurzem Anneliese R\u00f6ser, Waltraud Lauterborn und mit Inge Zavojan und Kornelia G\u00e4rtner zwei Aktivposten, die leider viel zu fr\u00fch verstorben sind.<br \/>\nIm Turnen hat die TGO aber auch Ihre gr\u00f6\u00dften Weiterentwicklungen erlebt. Um den Sportstudios paroli bieten zu k\u00f6nnen, wurde von den Abteilungsleitern schnell erkannt, dass auch im Verein diese modernen Sportarten angeboten werden m\u00fcssen. So umfasste das Angebot in den letzten Jahren u. a. Step-Aerobic, Wirbels\u00e4ulengymnastik, Bauch-Beine-Po, Fit ab F\u00fcnfzig oder Jazz-Tanz.<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Ressort ist nach eigenen Aussagen der Turner die Jugendabteilung. F\u00fcr Kinder ab 1 \u00bd Lebensjahren kommen alle auf ihre Kosten. Ob Eltern-Kind-Turnen, Vorschul-, M\u00e4dchen- oder Kinderturnen, Fit und Fun oder Fitness f\u00fcr Kids, f\u00fcr jeden ist etwas dabei. Jugendleiterin Sonja Werle und ihr Team bieten f\u00fcr Kinder jeden Alters Sport in den verschiedensten Variationen. Mit den j\u00e4hrlichen Leichtathletik-Sportfesten haben Vera Teschner und Andrea Marek wieder eine alte und erhaltenswerte Tradition aufleben lassen.<br \/>\nEin neues und wichtiges Bet\u00e4tigungsfeld wurde bereits Anfang der 90er von Waltraud Lauterborn erkannt. Die Rehabilitation und Pr\u00e4vention als neues Angebot aufzunehmen. Die Turner nahmen in ihr Programm gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme f\u00fcr Frauen, M\u00e4nner und Kinder, wie z. B. Walking, Fit wie ein Turnschuh, Gesundheitsgymnastik am Morgen oder Sport nach Krebs auf. Mit der Verleihung des Pluspunktes Sport wurde diese Leistung und die hervorragende Arbeit der qualifizierten \u00dcbungsleiter zurecht gew\u00fcrdigt.<br \/>\nEine ungew\u00f6hnliche Kooperation gingen die Turner in den letzten Jahren ein. Nachdem einige Jugendliche unter der Federf\u00fchrung des TGO-Stadionsprechers Marcel Hartig eine Heimat zum Basketball-Spielen suchten, wurden sie von den Turnern gerne aufgenommen und bilden heute ein eigenes Ressort. Eine parallele l\u00e4sst sich in dieser j\u00fcngsten TGO-Geschichte erkennen. Wie bei fast allen Sportarten, die in den 100 Jahren der TGO kamen und gingen, mussten die Gr\u00fcnder mit Vorurteilen und H\u00fcrden k\u00e4mpfen. Dass sich der Kampf allemal lohnt zeigen die etablierten Beispiele. Auch die Handballer und Fu\u00dfballer hatten ihre Auseinandersetzungen mit Nachbarn auszutragen. Mit gegenseitigem Verst\u00e4ndnis hat das in den letzten 100 Jahren geklappt und kann damit auch in den kommenden 100 Jahren funktionieren. (Hinweis Bockwiese, Franz-Michelin)<br \/>\nAbgerundet wird das gro\u00dfe Turnangebot durch das Fitness-Ressort unter der Leitung von Sportprofi Manfred Koch &#8211; f\u00fcr alle die fit sein und fit bleiben wollen.<br \/>\nDie Abteilung Turnen wird heute von Vera Teschner geleitet, die im Jahr 2008 zudem noch das Amt des Gesamtjugendleiters \u00fcbernommen hat.<br \/>\nDie enorme Wichtigkeit der Jugendarbeit haben Turngemeinde und die Gemeinde Offenau fr\u00fch erkannt. Seit Gr\u00fcndung der Abteilungen wurden von Beginn an Jugendgruppen aufgebaut und bis heute hervorragend weitergef\u00fchrt.<br \/>\nErfolgreiche Jugendleiter in der TGO sind und waren Albert Schrank, Martha Erlewein, Bernd G\u00e4rtner, Peter Klotz und Holger Porsch. Allein diese 5 haben zusammengerechnet \u00fcber 120 Jahre Jugendarbeit in Offenau geleistet. Eine Leistung die sich auszahlt. Alle Mitarbeiter in der Jugendarbeit der TGO k\u00f6nnen heute stolz sein auf einen \u00fcber 40%igen Mitgliederanteil an Kindern und Jugendlichen im Verein. Ein Erfolg, der vor allem durch die hervorragende Jugendarbeit in den einzelnen Abteilungen erzielt wurde. Allein die Tischtennisjugend und die Fu\u00dfballjugend stellen zusammen 16 Mannschaften in der aktuellen Punktrunde, die Abteilung Tennis 5 Mannschaften. Hinzu die unz\u00e4hligen Aktivit\u00e4ten im Breitensport der Turnabteilung und aller anderen Jugendabteilungen<br \/>\n1994 w\u00e4hlte die TG Offenau den ersten Gesamtjugendvorstand, um die notwendige strukturelle Grundordnung zu bekommen und Kr\u00e4fte f\u00fcr die TGO b\u00fcndeln zu k\u00f6nnen. Diese richtungweisende Struktur\u00e4nderung war einzig richtig und hat sich bis heute bew\u00e4hrt.&nbsp;&nbsp; Das gr\u00f6\u00dfte Ereignis war das 1. Ferienlager 1995 in Reichartshausen. \u00dcber 40 Kinder erlebten ereignisreiche Tage am Rande des Odenwaldes. Dazu die Aktivit\u00e4ten beim Sommerferienprogramm, wo zwischenzeitlich \u00fcber 1.000 Kinder teilgenommen haben, Fahrsicherheitstrainings f\u00fcr Jugendleiter, Betreuer und Fahranf\u00e4nger mit der Aktion \u201eMit Sicherheit zum Sport\u201c.<br \/>\nAuch orts\u00fcbergreifend ist Offenau in der Jugendarbeit top. Alleine die Abteilungen Tischtennis und Fu\u00dfball veranstalten Jahr f\u00fcr Jahr Turniere und Meisterschaften f\u00fcr Jugendmannschaften aus ganz Baden W\u00fcrttemberg. Teilweise sind bis zu 550 Spielerinnen und Spieler an Wochenenden in der Sporthalle, um die Besten ihres Faches zu ermitteln.<br \/>\nIn den 1950er Jahren wurden bereits \u00e4hnlich gro\u00dfe Jugend- und Kinderveranstaltungen in Offenau durchgef\u00fchrt. Bei Gaukinderturnfesten war ganz Offenau mit auf den Beinen. W\u00e4hrend die Kinder heute Geld f\u00fcr Essen und Trinken mitbekommen und der Verkauf von Essen und Trinken ein wichtiger Wirtschaftsfaktor f\u00fcr die TGO ist, mussten die Verantwortlichen zu dieser Zeit die 500 Kinder bei Gastfamilien zum Mittagessen unterbringen. Lieber Holger Porsch, lieber Kay Schuster \u2013 das heute zu Meistern w\u00e4re schlicht undenkbar, oder ?<br \/>\nDiese Entwicklung der TG Offenau in den vergangenen 100 Jahren von urspr\u00fcnglich 31 auf fast 1100 war und ist nur durch den hohen pers\u00f6nlichen Einsatz vieler Mitglieder, Vorst\u00e4nde, Abteilungsleitern und Mitarbeitern m\u00f6glich gewesen. Fast jeder Zweite Offenauer ist heute Mitglied in der TGO.<br \/>\nDas Potential das in der TG Offenau steckt wurde auch von der Gemeinde Offenau erkannt und weitergef\u00f6rdert. Unsere B\u00fcrgermeister Walter Wirsching, Johann Michl und heute Michael Folk haben mit ihren Gemeinder\u00e4ten die TGO mit deren beruflichen und pers\u00f6nlichen M\u00f6glichkeiten unterst\u00fctzt, haben hohes Engagement gezeigt und sind und waren der Turngemeinde Offenau stets offen f\u00fcr alle Sorgen, Probleme und N\u00f6te \u2013 auch wenn in den vergangenen Jahren einige unpopul\u00e4re Entscheidungen getroffen werden mussten. Ebenso dankeswert ist die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Offenauer Vereine, vor allem beim j\u00e4hrlichen Kornlupferfest, das f\u00fcr die TGO zum gesellschaftspolitischen und finanziellen Gro\u00dfereignis geh\u00f6rt und von allen Abteilungen gerne unterst\u00fctzt wird.<br \/>\n100 Jahre Geschichte in eine Rede von wenigen Minuten zu packen, hei\u00dft, sich auf einige Momente im Leben des Vereins zu beschr\u00e4nken. Momente, Personen und Highlights, die mir beim Bl\u00e4ttern in den Chroniken aufgefallen sind und mir von vielen erz\u00e4hlt und berichtet wurden. Habe ich Ihr pers\u00f6nliches Highlight, ihre Person oder ihr Schaffen nicht genannt bitte ich sie um Nachsicht und Entschuldigung. Helfen Sie uns durch Aufschriebe ihres Wissens, durch noch vorhandene Unterlagen die Vergangenheit nicht zu vergessen. Der Vorstand nimmt ihre Manuskripte und Notierungen f\u00fcr die Archivierung gerne entgegen.<br \/>\nMein Dank gilt heute besonders Peter Klotz und Franz Rittenauer f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei den Fotos, sowie an Karl Steiner, Albert Schrank, Josef Krach und Erich Hofmann f\u00fcr die Interviews.<br \/>\n100 Jahre Sportgeschichte der TGO hat Peter Klotz in der Festschrift des Jubil\u00e4ums zusammengefasst. Nach dem Ende des offiziellen Teils am heutigen Abend zeigen wir Ihnen noch einen Super8-Film aus den 1970ern Jahren. Rudolf Mager hat mit seiner Kamera viele interessante und lustige Szenen aus dem Leben der TGO gefilmt. Seine Tochter Sibylle R\u00f6lle hat extra f\u00fcrs 100j\u00e4hrige Jubil\u00e4um aus den Filmen einen 30-min\u00fctigen Zusammenschnitt gemacht. Lassen sie sich \u00fcberraschen !!<br \/>\nBeim gro\u00dfen Jubil\u00e4umswochenende im Juni werden wir noch mehr Geschichten, Mythen und Legenden aus der Sportgeschichte der TGO pr\u00e4sentieren, Geschichten der Offenauer Sportheimwirte Josef Krach und Otto Schad, Erinnerungen an die legend\u00e4ren Paprikaschnitzel im Adler oder bis zur Decke gestapelte Bierkisten nach Heimspielen im Lamm. Dazu kommen viele Interviews und Gespr\u00e4che mit ehemaligen und aktuellen Pers\u00f6nlichkeiten aus 100 Jahren Turngemeinde Offenau.<br \/>\nBis dorthin sage ich vielen Dank f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit und freue mich, Sie beim Abend der Legenden und Pers\u00f6nlichkeiten im Juni auf dem Sportgel\u00e4nde \u201eAm M\u00fchlweg\u201c zu begr\u00fcssen.<br \/>\nVielen Dank.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Kowol<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Geschichte Im Rahmen der Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten im Jahr 2010 hat J\u00fcrgen Kowol viele Geschichten, Erinnerungen und Erz\u00e4hlungen zusammengetragen. Einige sind in dieser Laudatio zusammengefasst. Haben Sie auch Fotos, Filme, Texte oder Erinnerungen zur oder mit der TGO ? Wir freuen uns \u00fcber ihre Zusendung ! 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